Gesundheitsamt
Kreisgesundheitsamt
Das Thema Integration ist für das Kreisgesundheitsamt Mettmann kein gesondertes Betätigungsfeld, sondern Teil der täglichen Arbeit.
Es gehört zu den Kernbereichen aller gesundheitsbezogenen Planungen und Maßnahmen, hierbei die Häufigkeit gesundheitlicher Auffälligkeiten in Abhängigkeit von verschiedenen Merkmalen und Belastungsfaktoren zu beachten (Epidemiologie).
Zu den wesentlichen Merkmalen können dabei neben Geschlecht und Altersstufen auch andere soziodemografische Kriterien wie Bildung, kulturelle Prägung u.v.a. gehören.
Deshalb werden im Rahmen der unterschiedlichen Untersuchungen und Statistiken je nach gesundheitsbezogener Fragestellung auch migrationsspezifische Daten erfasst und ausgewertet – siehe z.B. Gesundheitsberichterstattung zur Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen, zum Impfstatus, zum Thema Sprache etc.
Migrationsaspekte stellen aber eben nur einen unter verschiedenen Ansatzpunkten für mögliche Zusammenhangsbetrachtungen und weitergehende Maßnahmen dar.
Dabei darf nicht übersehen werden, dass teilweise bestimmte Kriterien direkt oder indirekt voneinander abhängen bzw. gekoppelt auftreten, so z.B. gesundheitliche Auffälligkeiten verknüpft mit dem Bildungsstand, dieser wiederum indirekt und nur teilweise abhängig vom soziokulturellen Hintergrund.
Es ist allerdings auch Aufgabe der Krankenversorgung, in ihren Angeboten und Strukturen die besonderen Belange von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu berücksichtigen. Als positives Beispiel sei hier die Migrantenambulanz der Rheinischen Kliniken Langenfeld genannt.
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