Projekte aus vergangenen Jahren
„MiA VI- Kreis Mettmann integriert in Arbeit“ – arbeitspraktische Erprobung für junge Erwachsene mit Zuwanderungsgeschichte
hinter diesem Arbeitstitel stand ein Integrationsprojekt der besonderen Art.
An 5 Tagen pro Woche erfolgte mind. sechs Stunden pro Tag berufsqualifizierender Unterricht am Berufskolleg Ratingen. Durch intensives Jobcoaching, wie z.B. Bewerbungstraining mit Videoaufzeichnung, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, Verbesserung der Deutsch- und Mathematikkenntnisse für Einstellungstests etc., wurden die Jugendlichen kontinuierlich auf kommende Situationen bei der Ausbildungs-und Arbeitssuche vorbereitet.
Bei den Qualifizierungszielen spielte insbesondere die Erweiterung der sozialen und kulturellen Kompetenz eine große Rolle. Gerade für diejenigen Teilnehmer/innen, die auch im privaten Umfeld eine Vielzahl an schwierigen Situationen haben, konnte diese Qualifizierung sie persönlich und sozial so stabilisieren, das ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten blieb. Dadurch konnten sie für die Aufnahme einer weiterführenden Qualifizierung, Ausbildung oder Arbeit motiviert werden.
Am Ratinger Adam-Josef-Cüppers Berufskolleg des Kreises Mettmann wurden seit dem 01.12.2005 bis zu 20 Jugendliche mit Migrationshintergrund, die vorher im ALG II Bezug standen, an den Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt herangeführt.
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Projekt MiA VI – Kreis Mettmann integriert in Arbeit
ProMMi – Pro(jekt) Mädchen mit Migrationshintergrund in Ausbildung !
Die Ausbildungsbeteiligung von Mädchen mit Migrationshintergrund ist bundesweit mit einem Anteil von nur 41% besorgniserregend. Der Kreis Mettmann hat sich in 2006 und 2007 schwerpunktmäßig dieser Problematik angenommen und entwickelte aus diesem Grund das Projekt „ProMMi – Pro(jekt) Mädchen mit Migrationshintergrund in Ausbildung!“
Ziel des Projekts war die berufliche Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund und islamischer Religionszugehörigkeit in duale Ausbildungsgänge sowie die dafür notwendige Schaffung einer nachhaltigen Kooperationsstruktur auf institutioneller und lebensweltlicher Ebene.
Ursachen für die geringe Ausbildungsbeteiligung der Mädchen mit Migrationshintergrund sind auf persönlicher, sozialer und institutioneller Ebene zu finden.
Das Projekt machte es sich daher zur Aufgabe, in diesen Bereichen Schwerpunkte zu setzen.
In Hauptschulen der Städte Erkrath, Haan, Mettmann, Monheim a.Rh., Velbert und Wülfrath wurden Mädchen der genannten Zielgruppe ab der 8. Klasse beruflich beraten, begleitet und unterstützt.
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Projekt ProMMi – Projekt Mädchen mit Migrationshintergrund in Ausbildung
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