Schulungen

Im Rahmen der Schulungen werden den Migrantinnen und Migranten im Kreis Mettmann Informationen zu den folgenden Themen vermittelt:
- Migration und Gesundheit
- Das deutsche Gesundheitssystem
- Schwangerschaft und Familienplanung
- Kindergesundheit und Unfallprävention
- Seelische Gesundheit
- Gesunde Ernährung und Bewegung
- Mundgesundheit
- Früherkennungsuntersuchungen und Vorsorgemaßnahmen
Die Schulungen werden durchgeführt von Ärzten, Psychologen und anderen erfahrenen Experten des Kreises Mettmann.
Insgesamt umfasst die Schulung 50 Unterrichtsstunden und wird für die Teilnehmer/innen kostenlos angeboten. Die Teilnehmerzahl liegt zwischen 20 bis 30 Personen.
Hierbei wird auf eine regional gerechte Verteilung von Teilnehmer/innen aus allen ka Städten geachtet.
Im Kreis Mettmann werden die Schulungen ab dem 18. Januar 2010 in acht aufeinander folgenden Wochen jeweils montags abends voraussichtlich in der Zeit von 18:00 – 21:30 Uhr stattfinden. Zur Durchführung der Mediatorenschulungen sind Räume in der Kreisverwaltung Mettmann reserviert.
Bei diesen Terminen handelt es sich um thematische Veranstaltungen – in jeder Woche wird ein Thema aus der o.g. Liste behandelt.
Hinzu kommen drei ganztägige Samstagsveranstaltungen im Frühjahr 2010. Dabei werden methodi-sche Kenntnisse und Tipps zum Medieneinsatz vermittelt. Die angehenden Mediatoren lernen, wie sie ihre eigenen Informationsveranstaltungen organisieren und durchführen können.
Diese Schulungen werden durch Kolleginnen und Kollegen des EMZ inhaltlich und konzeptionell durchgeführt.
Kampagnen: Informationsveranstaltungen der Mediatoren
Nach Abschluss der Vollschulung sollen die Mediatorinnen und Mediatoren mit der Kampagnenphase, den mehrsprachigen kultursensiblen Informationsveranstaltungen, beginnen. Die Organisation der Informationsveranstaltungen liegt in den Händen der Mediatoren selbst, indem sie ihre Kontakte in ihre jeweilige Community nutzen, ihre Landsleute aufsuchen und in ihren Lebensräumen (z.B. Vereine, Betriebe, religiöse Einrichtungen, Schulen, Familienzentren etc.) Veranstaltungen in ihrer Muttersprache durchführen. Dafür werden standardisierte Foliensätze und Evaluationsmaterialien in 15 Sprachen zur Verfügung gestellt.
Die ausgebildeten Mediatorinnen und Mediatoren können selbstverständlich auch über die im MiMi-Projekt geplanten Kampagnen hinaus Informationsveranstaltungen durchführen.
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